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Was ist RDA?
RDA-Anlagen halten Flucht- und Rettungswege raucharm mittels
Druckdifferenzen zwischen benachbarten Räumen im Rettungsweg.
Da im Brandfall der Treppenraum der wichtigste Fluchtweg ist,
ist es baurechtlich vorgeschrieben,
in diesem für eine ausreichend lange,
gefahrfreie Nutzung der Bewohner zu sorgen.
- Funktionsschema
Phase 1:
Ein Brand bricht in einer Nutzungseinheit aus.
Die Tür der Wohnung wird geöffnet.
Die Nutzer der verrauchten Wohnung flüchten ins Treppenhaus.
Rauch oder Brandgase können in den Flucht- und Rettungsweg eindringen.
Phase 2:
Rauchmelder erkennen den Brand und aktivieren die RDA- Anlage
oder ein Handmelder wird betätigt.
Die Regel- und Steuereinheit der Schaltzentrale reagiert.
Phase 3:
Folgende Funktionen laufen gleichzeitig ab:
-> der Zuluftventilator saugt Frischluft an
und befördert sie in den Flucht- und Rettungsweg,
-> der Antrieb im Dachbereich fährt das Fenster vollständig auf,
bis dahin eingedrungener Rauch wird durch die von unten nach
oben geführte Luftrichtung unmittelbar nach draußen befördert.
Die Luft im Flucht- und Rettungsbereich wird mit
frischer Außenluft intensiv durchspült (Spülphase).
-> die Alarmsirene ertönt, die Blitzleuchte blinkt.
-> die Türschließer werden stromlos geschaltet,
die Türen schließen,
-> die Lüftungstaster werden deaktiviert.
Phase 4:
Nach der Spülphase wird die Druckregelung aktiviert,
die Regelung baut einen Überdruck auf. Sobald die Brandgefahr
behoben ist, lässt sich die Anlage wieder in den
Überwachungszustand versetzen.
Nach erfolgter Alarm-Auslösung werden alle
Funktionen deaktiviert, die nicht sicherheitsrelevant sind.
Bei Ausfall der Netzspannung wird durch eigene Notstromakkus
die Versorgung aller für das RDA-System notwendigen
Komponenten übernommen. Die Überbrückungszeit richtet
sich nach den örtlichen Vorgaben und landesspezifischen
Bestimmungen.
Die Auslegung einer solchen Anlage ist selbstverständlich
Bestandteil unserer Planung. Der Überdruck bleibt im Rahmen
der gesetzlichen Vorschriften. Für den Aufbau des Überdrucks
wird ausschließlich Frischluft verwendet. Der Druck im
Flucht- und Rettungsbereich wird ständig,
mit dem atmosphärischen Druck verglichen (Differenzdruckmessung).
Denn der aufgebaute Druck innerhalb des Treppenhauses darf
bestimmte Grenzwerte nicht überschreiten. Da zu jeder Zeit
der Druckerzeugung der maximale Druck an Türöffnern nicht
größer sein darf, als der Druck, den schwächere Menschen
wie Kinder oder gebrechliche Personen noch überwinden können.
Gleichzeitig muss der erzeugte Druck so groß sein,
dass kein Rauch ins Treppenhaus nachströmen kann,
unabhängig davon, wie viele Türen geöffnet
oder geschlossen werden.
Die Rettungswege bleiben rauchfrei und somit jederzeit begehbar.
Die Evakuierung der Bewohner erfolgt gefahrlos über
rauchfreie Rettungswege, der Löschangriff wird erleichtert.
Rauchschutz-Druck-Anlagen, Fabrikat: Kingspan STG
RDA-Anlagen halten Flucht- und Rettungswege raucharm mittels
Druckdifferenzen zwischen benachbarten Räumen im Rettungsweg.
Da im Brandfall der Treppenraum der wichtigste Fluchtweg ist,
ist es baurechtlich vorgeschrieben,
in diesem für eine ausreichend lange,
gefahrfreie Nutzung der Bewohner zu sorgen.
- Funktionsschema
Phase 1:
Ein Brand bricht in einer Nutzungseinheit aus.
Die Tür der Wohnung wird geöffnet.
Die Nutzer der verrauchten Wohnung flüchten ins Treppenhaus.
Rauch oder Brandgase können in den Flucht- und Rettungsweg eindringen.
Phase 2:
Rauchmelder erkennen den Brand und aktivieren die RDA- Anlage
oder ein Handmelder wird betätigt.
Die Regel- und Steuereinheit der Schaltzentrale reagiert.
Phase 3:
Folgende Funktionen laufen gleichzeitig ab:
-> der Zuluftventilator saugt Frischluft an
und befördert sie in den Flucht- und Rettungsweg,
-> der Antrieb im Dachbereich fährt das Fenster vollständig auf,
bis dahin eingedrungener Rauch wird durch die von unten nach
oben geführte Luftrichtung unmittelbar nach draußen befördert.
Die Luft im Flucht- und Rettungsbereich wird mit
frischer Außenluft intensiv durchspült (Spülphase).
-> die Alarmsirene ertönt, die Blitzleuchte blinkt.
-> die Türschließer werden stromlos geschaltet,
die Türen schließen,
-> die Lüftungstaster werden deaktiviert.
Phase 4:
Nach der Spülphase wird die Druckregelung aktiviert,
die Regelung baut einen Überdruck auf. Sobald die Brandgefahr
behoben ist, lässt sich die Anlage wieder in den
Überwachungszustand versetzen.
Nach erfolgter Alarm-Auslösung werden alle
Funktionen deaktiviert, die nicht sicherheitsrelevant sind.
Bei Ausfall der Netzspannung wird durch eigene Notstromakkus
die Versorgung aller für das RDA-System notwendigen
Komponenten übernommen. Die Überbrückungszeit richtet
sich nach den örtlichen Vorgaben und landesspezifischen
Bestimmungen.
Die Auslegung einer solchen Anlage ist selbstverständlich
Bestandteil unserer Planung. Der Überdruck bleibt im Rahmen
der gesetzlichen Vorschriften. Für den Aufbau des Überdrucks
wird ausschließlich Frischluft verwendet. Der Druck im
Flucht- und Rettungsbereich wird ständig,
mit dem atmosphärischen Druck verglichen (Differenzdruckmessung).
Denn der aufgebaute Druck innerhalb des Treppenhauses darf
bestimmte Grenzwerte nicht überschreiten. Da zu jeder Zeit
der Druckerzeugung der maximale Druck an Türöffnern nicht
größer sein darf, als der Druck, den schwächere Menschen
wie Kinder oder gebrechliche Personen noch überwinden können.
Gleichzeitig muss der erzeugte Druck so groß sein,
dass kein Rauch ins Treppenhaus nachströmen kann,
unabhängig davon, wie viele Türen geöffnet
oder geschlossen werden.
Die Rettungswege bleiben rauchfrei und somit jederzeit begehbar.
Die Evakuierung der Bewohner erfolgt gefahrlos über
rauchfreie Rettungswege, der Löschangriff wird erleichtert.
Rauchschutz-Druck-Anlagen, Fabrikat: Kingspan STG